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WKOÖ stoppt AK-Kooperation

/ 16:12
Autor: KW
 

Zusammenarbeit nur auf Basis von Respekt und gegenseitiger Wertschätzung

 
Ein Mitte April veröffentlichtes Werbevideo der Arbeiterkammer Oberösterreich habe "das Fass zum Überlaufen gebracht", so die Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer Oberösterreich Doris Hummer, die heute in einer Pressekonferenz die Zusammenarbeit mit der AKOÖ für beendet erklärte.
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Jenes Video, das Auslöser für den drastischen Schritt der WKOÖ ist, sorgt bei den Mitgliedern der Wirtschaftskammer für Empörung. Darin zu sehen: ein raffgieriger Unternehmer, der seine Mitarbeiter zwecks Gewinnmaximierung ausbeuten will, mit Sektgläsern und Geldscheinen um sich wirft und einer Schwangeren Euronoten ins Dekolleté steckt. Seit das Video auf den Sozialen Netzwerken die Runde macht, stehen die Telefone der Wirtschaftskammer kaum noch still, viele Unternehmer sehen die Grenzen des guten Geschmacks überschritten und stehen einer weiteren Zusammenarbeit mit der Arbeiterkammer bei einem derartigen Umgangston kritisch gegenüber.

"Wir stellen uns schützend vor alle unsere Unternehmerinnen und Unternehmer und werden gegen die Beleidigungen und die anhaltenden Diffamierungen — aktuell sind davon unsere 27.000 Arbeitgeberbetriebe in Oberösterreich betroffen — entschieden vorgehen“, kündigt die designierte WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer ein Einfrieren der Sozialpartnerschaft mit der AKOÖ an. Alle bestehenden Kooperationen werden überprüft, laufende Verträge eingehalten, anderweitige Partnerschaften mit der AKOÖ werden beendet.

"Sich für die Interessen der Arbeitnehmer einzusetzen ist die eine Sache, das gezielte Hintreten und Draufschlagen auf unsere Unternehmerinnen und Unternehmer, die für über 460.000 Arbeitsplätze im Land sorgen, erleben wir nun schon seit Jahren als die andere. Diese Organisation und ihr Präsident können von uns nicht länger erwarten, als Partner wertgeschätzt zu werden, da sie Ihre Rolle nur mehr dazu missbrauchen, ihre Mitglieder gegen unsere aufzuhetzen. Als Interessenvertretung der gewerblichen Wirtschaft in Oberösterreich machen wir da nicht mehr mit!“, betont Hummer.
 
 

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