Gemeinsam mit dem Fraunhofer Institut wurde die Feldstudie "Intelliekon" durchgeführt. In acht deutschen Städten plus Linz als einzigem österreichischen Teilnehmer wurden Testhaushalte ausgesucht, um festzustellen, wie den Kunden Informationen über ihren Energieverbrauch am besten übermittelt werden sollen und was die Konsumenten in weiterer Folge mit den gewonnen Daten anfangen können - also ob sie ihr Verbrauchsverhalten verändern oder beibehalten.
2000 Haushalte waren beteiligt und erhielten teils via Internet, teils schriftlich Angaben zu ihrem Energieverbrauch. Rund drei Viertel der Teilnehmer fühlten sich durch die gewonnenen Informationen angeregt, ihr Verbrauchsverhalten zu modifizieren und effizienter zu gestalten - sei es aufgrund von Umweltgedanken oder aus finanziellen Motiven. Im Schnitt wurde der Stromverbrauch im Rahmen der Studie um 3,7% reduziert, manche Testhaushalte schafften gar eine Reduktion von bis zu 10%.
Anhand der gewonnen Daten kann die LINZ AG ihre weiteren Schritte im Bereich des Smart Metering genauer auf die Kunden abstimmen. Als nächstes werden daher die bereits existierenden 80.000 Smart-Meter-Haushalte im LINZ-AG-Versorgungsgebiet mit Feedback-Instrumenten ausgestattet.