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Tori Amos

Sie ist eine der außergewöhnlichsten und schillerndsten Songwriterinnen ihrer Generation. Mehr als 12 Millionen verkaufte Alben, über 1000 Konzerte und zahllose Auszeichnungen, darunter einen deutschen Klassik-Echo und acht Grammy-Nominierungen, summieren sich für die US-Amerikanerin mit Wurzeln im Volk der Cherokee zu einer künstlerischen Zwischenbilanz, die ihresgleichen sucht. Ihr Debütalbum "Little Earthquakes" aus dem Jahr 1992 wurde in der Tat seinem Namen gerecht und sandte mit Songs voller intimer Seelenschau wie "Me And A Gun" Schockwellen in die Musikwelt aus, die bis heute nachhallen.

Tori Amos verzaubert mit ihren fragilen, vielfarbigen, oft rätselhaft schönen Kompositionen die Herzen. So entrümpelte sie etwa auf atemberaubende Weise Nirvanas Grunge-Hymne "Smells Like Teen Spirit" und legte so deren innere Intensität frei. Immer wieder trotzt die ausgebildete Sängerin und Pianistin den Erwartungshaltungen und überrascht ein ums andere Mal mit neuen künstlerischen Hakenschlägen. Nach dem sensationellen Welterfolg ihres Albums "Under The Pink" und dem Über-Hit "Cornflake Girl" aus 1994 wurden Amos' Songs zunehmend minimalistischer, sanftmütiger. Vielfach begnügt sich die "Fee am Flügel" (FAZ) mit der sublimen Ausdruckskraft ihrer Stimme und dem Klangspektrum ihres Bösendorfers - und gewinnt dennoch gerade aufgrund der kontemplativen Leidenschaft ihres Songwriting-Stils beständig neue Hörerschichten.

In ihrer jüngeren Schaffensperiode unternahm die mittlerweile in Cornwall, England, lebende Grenzgängerin zwischen Pop- und Hochkultur häufige Ausflüge ins klassische Fach. Ihr Songzyklus "Night Of The Hunters" aus dem Jahr 2011 etwa nimmt Anleihen an die Liedkunst von Schubert und Chopin. Die Sammlung "Gold Dust" wiederum empfiehlt sich als Querschnitt ihrer gesamten Karriere in orchestraler Bearbeitung. "Flavor" aus "Gold Dust" erreichte als Remix des 2013 verstorbenen austroamerikanischen Star-DJs Peter Rauhofer sogar die Nr. 1 der Billboard Hot Club Dance Charts.

Kürzlich brachte Tori Amos gemeinsam mit dem Buchautor Samuel Adamson ihr bis dato ambitioniertestes Werk als Komponistin auf den Weg. Das Musical "The Light Princess" hatte in Londons National Theatre Premiere und wurde u.a. bei den prestigeträchtigen Evening Standard Drama Awards als "bestes Musical" nominiert.

Mit ihrem 15. Studioalbum "Native Invader", das nur wenige Tage vor dem Start ihrer aktuellen Welttournee erscheint, setzt Tori Amos ihren Weg als versierte Songwriterin und Interpretin persönlicher, intimer Musik fort, mit der sie weltweit Furore machte.

Über ihr neues Album sagt Tori Amos selbst: "The songs on 'Native Invader' are being pushed by the Muses to find different ways of facing unforeseen challenges and in some cases dangerous conflicts. The record looks to Nature and how, through resilience, she heals herself. The songs also wrestle with the question: what is our part in the destruction of our land, as well as ourselves, and in our relationships with each other? In life there can be the shock of unexpected fires, floods, earthquakes, or any cataclysmic ravager - both on the inside and outside of our minds. Sonically and visually, I wanted to look at how Nature creates with her opposing forces, becoming the ultimate regenerator through her cycles of death and re-birth. Time and time again she is able to renew, can we find this renewal for ourselves?"

Eine der erfolgreichsten, prägendsten und über alle Genregrenzen hinweg respektierten Künstlerinnen und Performerinnen unserer Zeit für einen hochintensiven Abend zurück in Linz.

Termine:

Mittwoch, 20.09.2017 20:00 Uhr

Veranstaltungsort:

Linz, Brucknerhaus



 
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