Gerhard Brandls Reihe Modell ist ein autobiografisches Projekt. Brandl lernte in der voestalpine Gießereimodellbau und arbeitete zwölf Jahre lang in diesem Metier, bevor er Malerei und Grafik an der Kunsthochschule Linz studierte. Die kreative Auseinandersetzung mit dreidimensionalen Objekten vermied der Künstler bislang, erst nach einem nötigen Abstand – wie Gerhard Brandl betont – unternimmt er einen künstlerischen Exkurs in seine Vergangenheit und schafft vier Modelle, von denen zwei in der Ausstellung zu sehen sind.
Das Gespräch dauert eine Stunde. Die Teilnahme kostet drei Euro zuzüglich Eintritt. Anmeldungen sind nicht erforderlich. Die nächsten öffentlichen Führungen durch die Trophäen-Ausstellung sind am 22. und 29. Dezember jeweils um 18 Uhr.