Ebenso wie die Macher, freut sich Österreichs bester Mann im Kampf gegen die Uhr über die Neuigkeiten: Gourmetfein-Profi Andreas Graf konnte beide bisherigen Auflagen des Zeitfahrens durch das Grünbachtal für sich entscheiden. Nun hofft der Ebreichsdorfer nach zwei Silber Medaillen bei Zeitfahr-Titelkämpfen seine Stellung als bester Zeitfahrer des Landes auf seiner Lieblingsstrecke endlich mit einer Gold Medaille zu untermauern.
Staatsmeister Andreas Hofer möchte Grafs Siegesambitionen genauso durchkreuzen, wie Lokalmatador Josef Benetseder (Weibern). Sehr viel vorgenommen hat sich U23 Vize Lukas Pöstlberger (Schwanenstadt). Der Team Gourmetfein Youngster entstammt dem Nachwuchs des Veranstalter Clubs RC Grassinger Lambach und hat geplant, seine Zeit aus dem Vorjahr um eine ganze Minute zu verbessern. Gelingt ihm das, ist er Österreichs neuer Zeitfahrkönig.
Noch höher hinaus wollen nur die Veranstalter. Nach einem Starter-Rekord gleich zum Auftakt und dem Staatsmeisterschaftszuschlag im dritten Jahr des Bestehens träumt Ameshofer von der Verpflichtung eines internationalen Top Stars: "Mein Traum ist, dass eines Tages ein Fabian Cancellara oder Weltmeister Tony Martin eine Zeit auf die Strecke knallt, an der sich die heimische Elite messen kann."
Überaus ambitioniert sind die Organisatoren rund um Mike Rosenauer auch in Sachen Side-Events. Sie wollen die umliegenden Feuerwehren ermutigen, nach internationalem Vorbild, Bier- und Bratwurst-Partys am Streckenrand zu veranstalten. Gelingt ihnen das, fällt nach dem nationalen Starterrekord möglicherweise schon bald auch der Zuschauerrekord für ein derartiges Ereignis. Wär doch gelacht, wenn die österreichischen Florianijünger den deutschen und belgischen Kollegen ausgerechnet in Sachen Geselligkeit nachstehen würden…