Während bisher mit dem konventionellen Stethoskop nur in die Brust (Herz) gehört wurde und nach den Herzgeräuschen Diagnosen gestellt wurden, erfolgt beim Pocketecho eine direkte Ultraschallinformation über Herzfunktion, Klappen- und Herzbeutelerkrankungen bis hin zu Wasseransammlungen im Brustbereich. Damit verfügt der Arzt direkt beim Erstkontakt mit dem Patienten über eine aussagekräftige Analyse für die notwendigen Folgeuntersuchungen. Wertvolle Zeit kann dadurch gespart werden.
Die eigentliche Novität für Österreich ist aber der Einsatz des pocket echo als Visitenstethoskop, wobei man sich nicht nur über eine schnelle Diagnose, sondern auch über den Verlauf der Therapie direkt bei der Visite orientieren kann. Im Krankenhaus der Elisabethinen sind derzeit 5 Geräte im Einsatz. Über die dazu notwendige echokardiographische Expertise verfügen alle ÄrztInnen der Kardiologischen Abteilung auf Grund der jahrelangen Pionierleistung auf dem Gebiet des Herzultraschalls.